Kinder testen Spiele auf ihr Tauglichkeit

Abacus-Spiele: „Leo muss zum Friseur“

 

Johanna, Valeria, Sara und Annika testen das Spiel an der Grundschule am Kirchenplatz. Foto: Hans-Joachim Winckler

Johanna, Valeria, Sara und Annika testen das Spiel an der Grundschule am Kirchenplatz. Foto: Hans-Joachim Winckler

 

Worum geht’s?
Löwe Leo muss dringend zum Fri­seur, weil ihm seine Mähne über den Kopf wächst. Im Team soll das Tier bis zum Abend zu Friseur Bobo gebracht werden, doch auf dem Weg dahin verliert er Zeit, weil er Freunde trifft … Fünf Tage hat er Zeit.

 

Wie spielt es sich?
Die Spielanleitung ist sehr verständ­lich. Wir konnten gleich loslegen. Die Spielart ist eher was für kleine Merk­füchse im Alter von sechs bis sieben Jahren, sagen Valeria, Emily, Johann, Sara und Annika aus der 4b.
Die Regeln sind leicht zu kapieren, finden Alara, Jan, Denis, Furkan, Seli­na und Lara aus der 4a. Ihre Mitschü­ler Rajad, Lisa, Angelina, Marie und Melissa meinen, dass das Spiel gut zu ihrem Alter passt, weil man viel rech­nen muss. Außerdem ist das Spiel spannend und dauert nicht so lange.

 

Unsere Meinung:
4a: Das Spiel macht Spaß und hat uns sehr gut gefallen, weil es span­nend ist. Von außen sieht es toll aus, das Material ist stabil, aber es fehlt innen etwas Struktur.
4b: Für uns Viertklässler ist das Spiel nicht geeignet. Wenn man es nach drei Tagen immer noch nicht geschafft hat, Leos Haare zu schnei­den, wird es langweilig. Die Verpa­ckung sieht von außen kindisch aus, das Spiel macht aber relativ viel Spaß.

 

Pegasus-Spiele: „Mmm!“

 

David, Xenia, Denis und Lara aus der Klasse 4a testen "Mmm". Foto: Hans-Joachim Winckler

David, Xenia, Denis und Lara aus der Klasse 4a testen „Mmm“. Foto: Hans-Joachim Winckler

 

Worum geht’s?
Eine hungrige Maus möchte in die Vorratskammer. Wäre da bloß nicht die Katze, die sie daran hindern möchte, die Lebensmittel zu klauen. Im Team helfen die Spieler der Maus, die Köstlichkeiten zu sammeln, bevor die Katze in die Küche kommt.

 

Wie spielt es sich?
Die Regeln sind verständlich, aber es ist eher was für kleine Kinder zwi­schen fünf und sieben Jahren. Für ältere ist es langweilig, finden Baran, Joni, David, Ben, Angelos und Xenja aus der 4a.
Marie, Angelina, Melissa, Lisa und Rajad (auch 4a) sind anderer Mei­nung: Das Spiel ist spannend, weil man eine Strategie braucht. Es ist auch was für Spaßfans wie uns.
„Mmm!“ spielt sich gut, ist aber auf Dauer etwas nervig, weil die Kat­ze fast jedes Mal ein Feld vorgeht, sagen Laura, Nazmi, Ella und Meri aus der 4b. Die Regeln sind aller­dings leicht verständlich. Ein Spiel für Taktiker, das zum Teil ganz schön lange dauert.

 

Unsere Meinung:
4b: Das Spiel ist recht stressig und man bekommt während des Spielens öfter Hunger!
4a: Wir finden es super, weil es spannend ist und man im Team spielt. Wir empfehlen es Leuten, die nicht so gerne gegeneinander spie­len.

 

Hans im Glück: „Stone Age Junior“

 

Til, Milena und Niall (von links) spielen "Hans im Glück". Foto: Hans-Joachim Winckler

Til, Milena und Niall (von links) spielen „Hans im Glück“. Foto: Hans-Joachim Winckler

 

Worum geht’s?
In der Kinderversion von „Stone Age“ macht ihr mit Jono und Jada, den beiden Steinzeitkindern, eine Rei­se in die Vergangenheit. Man spielt nach, wie die ersten Menschen sess­haft wurden. Dabei werden Beeren, Pfeile, Fische oder Zähne gesammelt und gegen Hütten getauscht, um eine eigene Siedlung zu bauen.

 

Wie spielt es sich?
Das Spiel ist etwas für Merkfüchse, weil man sich gut merken muss, wo welche Plättchen liegen. Die Spielan­leitung war am Anfang sehr kompli­ziert, aber wenn man das Spiel mehr­mals gespielt hat, kann man die Regeln gut verstehen, sagen Niall, Till, Tamay, Mielena und Paula aus der 4b. Auch Alara, Jan, Denis, Fur­kan, Selina und Lara aus der 4a fin­den, dass die Spielregeln nicht so leicht sind. Das Spiel ist eher was für Taktiker.
Das Spiel dauert nicht so lange, kann in jedem Alter gespielt werden und macht Spaß, sagen die Mitschüler Baran, Joni, David, Ben, Jan, Angelos und Xenja.

 

Unsere Meinung:
4a: Uns hat dieses Spiel am besten gefallen, weil es immer wieder anders läuft. Nur die Spielerklärung ist zu lang. Zudem sind die Verpackung und die Holzfiguren schön.
4b: Das Spiel hat uns Spaß gemacht, weil wir uns immer eine Tak­tik überlegen mussten. Den Hundejo­ker fanden wir gut und das Material.

 

Text: ANNIKA PEISSKER